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Hoch hinaus beim Karlsfelder Läufercup: Truderinger Stabhochspringer glänzen in der Sommerhitze

| Leichtathletik

Sechs Truderinger Stabhochspringer eroberten beim Karlsfelder Läufercup den Luftraum und trotzten der Sommerhitze.

Am Mittwoch, den 24. Juni 2026, fand in Karlsfeld der traditionelle Läufercup statt. Während zahlreiche Läufer bei hochsommerlichen Temperaturen unermüdlich ihre Runden auf der Bahn drehten, sorgte eine kleine, aber leistungsstarke Abordnung des TSV Trudering für Aufsehen in der Luft: Sechs unserer Athletinnen und Athleten traten in der anspruchsvollen Disziplin des Stabhochsprungs an.

Es gibt einige, die sagen, dass der Stabhochsprung die anspruchsvollste Disziplin der Leichtathletik ist – und das aus gutem Grund. Der Bewegungsablauf ist hochkomplex: Mit einem Stab in der Hand gilt es, im Vollsprint den perfekten Absprungpunkt zu treffen, sich mit Kraft und turnerischem Geschick über die Latte zu katapultieren und diese dabei nicht abzuwerfen. Dies erfordert neben Kraft und Technik vor allem ein hohes Maß an Konzentration und Mut. 

Dass der TSV Trudering im Stabhochsprung vertreten ist, kommt nicht von ungefähr. Wir verfügen in Trudering seit ein paar Jahren über eine eigene Stabhochsprunganlage, die bereits den internationalen Spitzenathleten bei den European Championships in München als Trainings- und Einsprunganlage diente.

Dieses professionelle Umfeld wird durch echte Expertise ergänzt: Mit Adriano Manini haben wir einen Spezialisten im Trainerteam, der selbst als ehemaliger Schweizer Meister im Stabhochsprung über enorme Erfahrung verfügt. Seit er vor fast zwei Jahren das Stabtraining übernommen hat, haben sich mittlerweile zwei spezialisierte Trainingsgruppen in unserer Abteilung etabliert. Dass unsere Athleten diese Technik bereits unter ungewöhnlichen Bedingungen beherrschen, bewiesen sie schon im Trainingslager in Dinkelsbühl, als sie mangels Matte kurzerhand in die Weitsprunggrube sprangen.

Wir sind sehr stolz auf die Leistungen von Anna, Sarah, Emilia, Helena, Alek und Tristan. Alle sechs konnten mehrere Höhen erfolgreich meistern. Trotz der Hitze und der physischen Anstrengung blieb die Konzentration hoch. Das Gefühl vieler Athleten, dass „eigentlich noch zwei bis drei Höhen mehr drin gewesen wären“, ist ein positives Zeichen für das vorhandene Potenzial.

Wettkämpfe wie dieser sind essenziell, um Wettkampferfahrung zu sammeln und zu lernen, die im Training erarbeitete Leistung punktgenau abzurufen. Wir freuen uns darauf, die weitere Entwicklung unserer Stabhochspringer bei den kommenden Wettbewerben.

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