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Trudering

H1 starten auch auswärts mit einer Niederlage in die Saison

Nach dem verpatzten Auftakt gegen Ebersberg ging es für die Herren am vergangenen Samstag zum ersten Auswärtsspiel der Saison zur Zweitvertretung des TSV Allach. Die Allacher waren ihrerseits mit einem knappen Sieg in die Saison gestartet. Angesichts der im Rahmen der Möglichkeiten guten Kadersituation machten sich die Truderinger im vornherein berechtigte Hoffnungen, die ersten Punkte der Saison einzufahren.

Doch dass es für die Truderinger lediglich bei der Hoffnung auf Punkte bleiben sollte, machte die Heimmannschaft von Beginn an klar. Gegen die aggressive Abwehr der Allacher verzettelten sich die Truderinger immer wieder in erfolglosen 1gg1 Aktionen und brachten einfach keinen Spielfluss zu Stande. Die langen Angriffe der Truderinger wurden zumeist mit unvorbereiteten Rückraumwürfen „gekrönt“, die leichte Beute für den guten Torhüter der Allacher waren.
Auch die Allacher machten den Truderingern in der Folge wieder deutlich, dass mangelnde Durchschlagskraft im Angriff und eine unzureichende Rückwärtsbewegung nicht die erfolgsversprechendste Kombination ist und so konnten sich die Allacher vor allem über Gegenstöße von Beginn an absetzen.
Leider änderte sich an diesem Verlauf die gesamte Halbzeit über wenig und so hatte man es einzig einer ordentlichen Abwehr- und Torhüterleistung zu verdanken, dass man nach den Zwischenständen 1:5 – 3:8 – 4:11 zur Pause „nur“ mit 6:13 im Rückstand war.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielverlauf zunächst herzlich wenig. Acht erzielte Tore nach 40 Minuten sprechen eine deutliche Sprache bezüglich der Angriffsleistung der Truderinger. Lediglich die letzten 10 Minuten stellte sich nochmal ein wenig Besserung ein, was aber im Wesentlichen daran lag, dass beide Mannschaften in der Abwehr einen Gang zurückschalteten.

Einzig den A-Jugendlichen Ferdinand Franz, der in der zweiten Halbzeit das Tor der Truderinger hütete, muss man positiv hervorheben. Mit zahlreichen Paraden von allen Positionen und aus allen Situationen hielt er den Rückstand zumindest halbwegs im Rahmen.

Am Ende konnte aber auch er nichts daran ändern, dass sich die Truderinger klar und deutlich mit 27:18 geschlagen geben mussten.

Doch auch nach diesem Spiel müssen die Truderinger nach vorne schauen. Denn bis zum nächsten Heimspiel gegen Grafing (Samstag, 17:30 Uhr) bleibt erneut nur eine Woche Zeit, um die Probleme anzugehen. Besonders im Angriff muss sich an der Sicherheit, dem Zusammenspiel und der Qualität der Abschlüsse unbedingt etwas tun. Leider wird auch dieses Spiel vor leeren Rängen stattfinden müssen. Das wird die Truderinger allerdings nicht daran hindern, wieder eine bessere Leistung abzurufen, um dann endlich die ersten beiden Punkte einzufahren. 

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